Lesezeichen vom 03.07.2015

Die Lesezeichen sind nicht als Linkempfehlungen zu verstehen, sondern als persönliche, ausgelagerte Notizen mit Kurzkommentaren zu ausgewählten Artikeln, Videos oder Audio-Beiträgen, um sie auf allen Geräten schnell wiederzufinden. Sie werden generiert durch einen RSS-Feed, Delicious-Bookmarks und Twitter-Favoriten.

tilde

Vom Museum auf die Straße

Der französische Fotograf Julien Casbianca will Portraits aus den Museen auf die Straße bringen, um ihnen mehr Sichtbarkeit zu verschaffen. Mitmachen kann jeder.

Julien Casbianca ist der Kopf hinter der Initiative Outings, die ins Leben gerufen wurde, um fast vergessene (historische) Persönlichkeiten aus den oftmals „verstaubten Museumshallen“ in den Alltag zu integrieren. Der Aufruf für diese Street Art Kampagne lautet demnach: Ab ins (lokale) Museum, Gemälde abfotografieren und anschließend im urbanen Raum verbreiten.

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Lesezeichen vom 02.07.2015

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Gewinner des Data Journalism Awards 2015


Am 18. Juni wurden die Gewinner des Data Journalism Awards 2015 im naturwissenschaftlichen Museum CosmoCaixa in Barcelona bekanntgegeben.

Die 14 Gewinner wurden aus 78 Finalisten ausgewählt. Am Public Choice Award haben nach Aussage der Jury ungefähr 5.800 Personen teilgenommen. Jeder der 14 Teilnehmer hat 1.500,- € Preisgeld erhalten. Sponsoren der Veranstaltung waren dieses Jahr Google, Caixa Bank und die Knight Foundation.

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Interaktives Storytelling

Ich habe in meinen RSS-Reader eine eigene Kategorie für interaktives Storytelling und wollte nun mal die für mich bisher gelungensten Beispiele des Formates der einseitigen interaktiven Beiträge in einem Übersichts-Beitrag zusammentragen.

In der letzten Zeit sehe ich leider immer weniger dieser Projekte, entweder weil sie zu kostspielig waren (was sie nicht sein müssen), oder weil das Format nicht tauglich für alle Endgeräte ist und gerade der mobile Markt nun mal zunimmt. Eine gute Mischung aus Zeitungsreportage und ergänzende Webstory habe ich leider auch in letzter Zeit nicht gesehen.

Die Liste wird stetig ergänzt und dient zum schnellen auffinden der Geschichten.

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Hamburg zeigt Kunst (Gobelin-Remix)

Remix-Gobelins von Philipp Eggersglüß am 21. März 2015

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Am 21. März findet in der Fischauktionshalle an der Großen Elbstraße 9 in Hamburg von 12:00 – 20:00 Uhr das Festival „Hamburg zeigt Kunst“ statt und ich bin ziemlich stolz darauf, mit Philipp seine Gobelins nach Hamburg zu fahren.

Philipp Eggersglüß stickt Gobelins um und prickelt in diese Memes, Gamekultur oder Filmcharaktere ein. Für das Festival hat er nun seine bisherige Galerie (fast) komplett fotografiert und auf eine eigene Facebook-Seite gestellt.

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Vortrag entfällt.

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Leider werde ich krankheitsbedingt am 28. Januar 2015 um 12:00 – 12:30 Uhr meinen Vortrag auf der LEARNTEC 2015

Was passiert mit Big Data in der Bildung?

weder halten, noch in Karlsruhe anwesend sein, was ich sehr bedauere. Falls Interesse an dem Transkript besteht, bitte über das Kontaktformular melden.

hierstandeinokayerspruch.de

Hilfegesuch an die Generation Modem

Vielleicht erinnert sich jemand an die beiden Webseiten die ich suche…
Das Internet war da noch jung und wir hatten ja höchstens eine Millionen de.-Domains..

Die eine Seite war weiß mit einem schwarzen Spruchbild, welcher auf

eine andere schwarze Seite verlinkte mit einem weißen Spruchbild, welcher auf

die erste weiße Seite verlinkte mit dem schwarzen Spruchbild, welcher auf…

Der Spruch war okay und man konnte sich dank der akzeptablen Ladezeiten und der Bilder im Cache trotzdem daran erfreuen. War so ein bisschen wie ein manuelles Gif, was man klicken musste damit es weiterläuft. Ich bin mir nicht sicher ob der Spruch ein Paradoxon war oder nur ein netter Spruch der auf En.de oder so endete. Darauf gestoßen bin ich jedenfalls ohne soziale Netzwerke und oder Empfehlung.

Die Domain hat man beim ausprobieren irgendwie intuitiv mal eingetippt.

Ideen?

 Update:

Malkovich, Malkovich, Malkovich?

 

Miller Malkovich Mashup

Für mich bisher der Mashup der 10er des neuen Jahrtausends.

Für die meisten sicherlich schon ein alter Hut, aber schlicht zu schön um diese Bildergalerie nicht auch bei mir reinzukleben.

Die Ausstellung Malkovich, Malkovich, Malkovich läuft derzeit in der Catherine Edelman Gallery in Chicago und ich ärgere mich, dass ich nicht eben mal über den Großen Teich kann…

Sandro Miller.. Wow.. Kudos <3

 

 

Hier das Interview mit der BBC:

 

 

 

All Photos © by Sandro Miller

 

 

Internetanschluss reicht nicht für GIS-Pflicht

Bundesverwaltungsgericht gibt Arnold Gangl recht

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Die meisten Staaten Europas besitzen einen öffentlich-rechtlichen oder ähnlich gestellten Rundfunk, der in Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Malta, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, Slowenien und Tschechien über Rundfunkgebühren finanziert wird.

Doch auch in jeden dieser Länder gibt es Kritik aus der Bevölkerung am solidarischen Rundfunkgebührenprinzip. Nun hat erstmals ein im deutschsprachigen Raum liegendes Gericht einem Kläger recht gegeben, dass es nicht reiche, einen Internetanschluss zu besitzen, um die Rundfunkgebühren zu rechtfertigen.

In Österreich hat das Bundesverwaltungsgericht dem Salzburger Anwalt und Kläger Arnold Gangl in soweit nun recht geben, dass ein Computer mit Internetanschluss eben keine Rundfunkempfangsanlage sei, berichtet die österreichische futurezone. Die Rechtfertigung der östereichischen Gebührenzentrale, dass man mit dem Internet eben einen vollwertiges gebührenfinanziertes Radio erhalten würde, wäre nicht ausschlaggebend, einen Computer als Rundfunkgebührengerät zu klassifizieren. Das bereits eine mittlere Instanz so entscheidet, sei ungewöhnlich. der GIS-Geschäftsführer Harald Kräuter wird wohl aber seiner Argumentation treu bleiben und Berufung einlegen. Fraglich ist, was die Folgen einer höchstrichterliche Entscheidung die dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts folgt, auch für europäische Nachbarländer für folgen hätte.

Kein Radio, kein Fernsehen, nur PCs

Ich selbst gehöre zu einer Zielgruppe, die einerseits die Idee des solidarischen Nachrichtenprinzips für qualitativen Journalismus begrüßt und die Wahrung der politischen und wirtschaftliche Unabhängigkeit von Medien sich wünscht. Andererseits sehe ich, welche Programme mit diesem Geld finanziert werden und dass eben nicht „wirtschaftlich unabhängig“ gehandelt wird und halt eben auch auf wirtschaftliche Faktoren wie die Quote geschaut wird.

Ich besitze selber keinen Fernseher, kein reines Rundfunkgerät und das Radio im PKW ist meist nur mit den eigens dafür runtergeladenen Podcasts oder dem Navigationssystem bestückt. Ich versuche mich bei jedem gesendeten Formular der GEZ an gesetzlich möglichen und abwechslungsreichen zivilen Ungehorsam und mache es nicht leicht, die Gebühren mir letztlich doch und zum Teil sogar wohlwollend abzunehmen.

Doch erfolgt durch einen eventuellen Einbruch und Wegfall des Rundfunkgebührenprinzips nicht gerade eben auch die letzte Chance ein qualitatives Fernsehen jedenfalls in der Theorie zu ermöglichen und so auch (politische) Bildung zu gewährleisten, die eben nicht jeder sich selbstständig abdeckt? Entscheidet die höchste richterliche Instanz in Österreich für den Kläger, wäre dies im Blick auf die europäischen Nachbarländer nicht ebenfalls eine Referenz weiter an der Zwangsgebühr zu kratzen?

Ich frage mich ob nicht solche Entscheidungen endlich auch den sich immer mehr an die privatwirtschaftliche Medien anpassenden Intendanten aufhorchen lassen, dass man sich mehr an Sendern wie BBC orientieren sollte, um den Anspruch eines auch von jüngeren Personen gern gesehenen, gelesenen und gehörten Formats zu liefern, denn mit dem baldigen Wegfall einiger ersten Generationen, sozialisiert mit dem Medium Fernsehen ohne privatwirtschaftliche Alternative, verliert ein solches solidarisches Prinzip bald seine Bedeutung, oder wie ich es bei der Beendigung von „Wetten Dass…?“ in ein Meme veranschaulichen wollte:

 

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