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Hans-Guckt-ins-Smartphone

Die Geschichte von Hans-Guckt-ins-Smartphone

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Wenn der Hans zur Arbeit ging,
Stets sein Blick am Smartphone hing.
Sendet Tweets, mailt, liked
Schaut nur niederwärts jederzeit:
Vor die eigne Nase dicht,
Ja, da sah der Bursche nicht,
Also daß ein jeder rief vom weiten schon:
„Seht der Hans Guckt-ins-Smartphone!“

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Kam eine Laterne am Wegesrand;
Hänslein blickte unverwandt
In die Luft.
Niemand ruft:
„Hans gib acht, die Laterne ist nah!“
Was geschah?
Bauz! Perdauz! – da liegen zwei!
Smartphone und Hänschen nebenbei.

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Einst ging er an Ufers Rand
Mit dem Smartphone in der Hand.
In den digitalen Raum hinein
Sah er, wo die Freunde sein,
Also daß er kerzengrad
Immer mehr zum Flusse trat.
Und die Fischlein in der Reih‘
Sind erstaunt sehr, alle drei.

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Noch ein Schritt! und plumbs! der Hans
Stürzt hinab kopfüber ganz! –
Die drei Fischlein sehr erschreckt
Haben sich sogleich versteckt.

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Doch zum Glück da kommen zwei
Männer aus der Näh‘ herbei,
Und die haben ihn mit Stangen
Aus dem Wasser aufgefangen.

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Seht! Nun steht er triefend naß!
Ei! das ist ein schlechter Spaß!
Wasser läuft dem armen Wicht
Aus dem Haaren ins Gesicht,
Aus den Kleidern, von dem Armen;
Und es friert ihn zum Erbarmen.
Doch die Fischlein alle drei,
Schwimmen hurtig gleich herbei;
Strecken’s Köpflein aus der Flut,
Lachen, daß man’s hören tut,
Lachen fort noch lange Zeit;
Und das Smartphone sank schon weit.

Warum können wir kein HBO?

Bastian Pastewka soll der deutsche Walter White werden.

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Ab 2015 spielt er in einer vierteiligen ZDF-Miniserie einen arbeitslosen Grafiker aus dem Taunus, der anfängt, Geld zu fälschen, um seine Familie durchzubringen.

Im aktuellen brand eins (Ausgabe 03/2014) fragt sich Jochen Förster, warum deutsche Serien-Produktionen mit House of Cards, Sopranos und Co nicht mithalten können.

Die Quintessenz des Artikels ist oben zu lesen, ich möchte ihn jedoch mit einer Passage aus dem unglaublich lesenswerten und gut recherchierten Artikel von Christian Junklewitz von 2011 zu Doctor Who bei Serienjunkies ergänzen:

Auch der Ankauf von „Doctor Who“ wurde in der besagten Sitzung vom Mai 1968 diskutiert. Dazu hatten sich die Teilnehmer im Vorfeld die sechsteilige Episode „The Ice Warriors“ (1967) angeschaut.

 

(…)

 

Das Urteil der ZDF-Redakteure fiel vernichtend aus: „Die Filme sind in Dekor und Kostümen ebenso naiv wie die Bücher undurchschaubar. Die Ablehnung erfolgt einstimmig.“ Damit war das Thema „Doctor Who“ für das ZDF erst einmal vom Tisch.

Bereits vor 46 Jahren hätte das deutsche Publikum also an manch eine anspruchsvollere englischsprachige Serie gewöhnt werden können, die wohl auch heute noch das Kernklientel im klassischen Fernsehen ausmachen, wenn sie nicht zum Pay-TV oder direkt in Streaming-Angebote abgewandert sind.

So ist es kein Wunder, dass der „junge“ Spatensender ZDF_Neo mit einer Hymne auf die 90er in Manier einer typischer RTL-Chartshow gerade einen kleinen YouTube-Hit landet (100.000 Views in zwei Tagen), während anderswo in den 90ern schon die Sopranos geschaut wurden:

 

 

Meine 90er waren übrigens eher musikalisch geprägt von:

 

Süd Park – Euphemism my ass

Von Blackfacing, über Forstingenieurin zum Genderprogramm der Piratenpartei

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Ich mag South Park, diese kleine US-amerikanische Serie, mit ihrem sehr aggressiven Humor und der kontroversen Inhalte. Trey Parker und Matt Stone haben in ihrer bisher 16 Staffeln langen Serie mir keine bekannte Randgruppe ungescholten gelassen und so der angeblichen Mehrheit der Gesellschaft ihre Individualität, Macken und Irrsinnigkeiten aufgezeigt. Und genau aus diesem Grund ist die Serie so liebenswert. Als sie um das Jahr 2000 rum erstmalig ausgestrahlt wurde, war ich definitiv zu jung um dank Werbeblöcken und später Uhrzeiten, sowie unregelmäßiger Sendezeiten ihren Mehrwert zu erkennen.

Erst letztes Jahr habe ich mir wegen der Empfehlung eines Freundes die Zeit genommen, SouthPark dank http://southpark.de regelmäßig und ohne Werbeunterbrechung anzugucken und Parallelen zu mir dann bekannten Ereignissen seit meiner Zeit bei den Piraten, dem Universum und dem ganzen Rest zu ziehen.

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Nun schenkte ich besagtem Freund zu Weihnachten eine Eintrittskarte in das Theaterstück „Süd Park“ im jungen Schauspiel Hannover, welches erst am 30. Dezember seine Premiere hatte.

Kurzzusammenfassung: Ich habe selten im Theater so viel gelacht, mich ertappt gefühlt, mich geschämt und sooft einen Spiegel vorgehalten bekommen.

„Liebe Menschinnen, Feministen, Moslems, Professors, IntelligenzallergikerInnen, maximal Pigmentierte und solche, die es werden wollen: Dieser Theaterabend widmet sich einem Thema, das in der heutigen Gesellschaft entweder unter- oder überbewertet wird und deshalb unter den Nägeln brennt: Die Rede ist von „Political Correctness“. Egal, wo Sie sich aufhalten, sozialisieren, erziehen oder all dem verweigern: Die PC entscheidet darüber, ob Sie zu den Ewiggestrigen gehören oder zu den Ordnungshütern. Oder anders formuliert: Entweder essen Sie noch immer ein Zigeuner- oder schon ein korrektes Balkanschnitzel. Mohrenkopf oder Schokokuss – das ist hier die Frage.“  Auszug aus der Einleitung des Programmheftes

Rahmenhandlung des von Malte C. Lachmann geschriebenen Stücks ist die Folge „Bitte ein N“ in der Randolph „Randy“ Marsh (gespielt von Peter Sikorski) versehentlich live im Fernsehen das Wort „Nigger“ sagt und damit über Nacht zum meistgehassten Youtube-Star wird. Dies wirft in der TV-Folge und auch im Stück die Frage auf, warum genau man das eigentlich nicht sagen sollte, selbst wenn man es gar nicht böse meint.

An dieser Rahmenhandlung entlang hat Lachmann jedoch alle mir bekannten aktuellen deutschen PC-Themen angeknüpft und diese perfekt in die pädagogische Lehre des/der trans-homo-sadistischen Lehrer*in Mr. oder Mrs. Garrison (gespielt von Henning Hartmann) eingearbeitet.

Die Märchenumschreibdebatte der Gebrüder Grimm bekommt als erste absolute Überspitzung eine eigenwillige Neuinterpretation von Rotkäppchen, welche besagte Mrs. Garrison seiner Schulklasse vorliest. Diese Überspitzung prasselt durch Lichtunterstützung und einer unglaublichen Euphemismuskaskade – unterstrichen mit Peitschenhieben – auf die Zuschauer ein und wird so dramatisiert, dass der Zuschauer nicht weiß, ob er er wie Cartman (gespielt von Dominik Maringer) heulen oder wegen der Irrsinnigkeit einfach lachen soll.

Und dies Überflutung bemerkt man gefühlt auch im Publikum. In Lachmanns „Süd Park“ kriegen auch Gender-Mainstreaming, Umweltschutz, Homosexuelle, weiße privilegierte Heteromänner, Adipöse, Behinderte, alle größeren Religionsgruppen und der Feminismus ihr Fett weg. Jedem/Jeder Zuschauer*in sieht man eine kurzzeitige Empörung über die eigenen Werte an, die wechselt in Ergriffenheit und bitterböses Lachen über die gesellschaftliche Selbstkarikierung in der man sich individuell wiederfindet.

Geeint wird selten gelacht, man schaut sich empört im Publikum um und ertappt sich nur kurzweilig gemeinsam beim eventuell transsexuellen „Butters“ Stotch (gespielt von Tina Haas) bei nostalgischer Erinnerung an eine Zeit ohne Smartphones.

Darin darf man sich jedoch nicht lange ausruhen. Zwischen kritisierten Rap von Kool Savas, über eine im Unterricht zu erschießende Kuh zur Rettung des Klimas, bis hin zum Burkini-Schwimmanzug den sich Cartman von einer muslimischen Mitschülerin ausleiht, kommt man als Zuschauer kaum zur Ruhe. Es wird aus dem Genderprogramm der Piratenpartei (SIC!) vorgelesen und in der Wikipedia gesucht um dem Publikum und Stan (ebenfalls gespielt von Henning Hartmann) zu erklären, was es denn überhaupt mit der Wichtigkeit von richtiger Sprache auf sich hat.

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Außerdem, mehr so nebenbei, erzählt ein geschauspielerter Roberto Blanco (der deutsche Ersatz für den in der Original-Serie auftauchenden Kaiser Bürgerrechtler Jesse Jackson) dem Publikum und einem ebenso schwafelnden wie positionslosen Günther Jauch in der Sendung „Wie viel Rassismus verträgt Deutschland„, dass er stolz auf seine Hautfarbe ist und in ihr in einer rassistischen Nachkriegszeit seinen maßgeblichen Erfolg sieht und es wird um den verstorbenen Dirk Bach getrauert.

Prädikat: Pädagogisch wertvoll. Vorsicht vor den Elternabenden!

Kurzum: Ich wurde mit all meinen gut gemeinten Ansätzen selber gefoltert, ich bekam all meine Dummheiten im Umgang mit meinen Mitmenschen vorgeführt und ich war danach erleichtert, dass es endlich vorbei ist, aber glücklich, dabei gewesen zu sein.

Was man jedoch an dem fast zweistündigen gemeinsamen Abend nach dem „SCHLUSS!„-Ruf des unglaublich penetranten (dies ist im Zusammenhang mit „Süd Park“ als Lob zu verstehen) Pianisten Dean Wilmington dank Tina Haas, Henning Hartmann, Dominik Maringer und Peter Sikorski zusammen mit dem restlichen Publikum lernt, ist dass nervende Schulklassen die einem mit ihren ätzenden Chipstüten und Selfie-Fotos auch noch die ausverkauften Sitzplätze streitig machen wollen, genauso gerne „DIE SCHWEINE!“ beim Tod von Kenny (gespielt von Tina Haas) rufen, wie man selbst.

Ich ziehe meinen Hut vor den Lehrenden, die ihre eventuell achte oder neunte Klasse in dieses Stück mitgenommen haben, denn wenn meine Eltern damit konfrontiert gewesen wären, dass ich begeistert und selbstreflektiert aus einem Stück voller Schimpfwörter, Hitlergrüßen, Menschenfeindlichkeiten (also mensch [man] im Sinne von jede*r), nachhause gekommen wäre, ich wäre nicht gerne beim Elternabend dabei gewesen.

Daher meine Empfehlung:

29.01. Mi 19:30 Karten
04.02. Di 19:30 Karten
27.02. Do 19:30 Karten
28.02. Fr 19:30 Karten

Noch die letzten Karten in den verbleibenden vier Vorführungen sichern und oder an Gutmenschen, Ordnungshüter oder Parteifreunde verschenken, denn dieses Stück ist genau dass, was auf dem Lehrplan in Deutschland gefehlt hat.

Vielleicht sieht man sich, denn ich werde nochmal reingehen müssen um das Stück mit meinem Smartphone aufzunehmen und ins Internet hochzuladen, bevor es abgesetzt wird.

Komplett egal, ob dies korrekt ist oder nicht, es gehört hier einfach nach Absetzung hin.

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PRESSESTIMMEN

  • Alles muss raus Hannoversche Allgemeine, 02.01.1 mehr
  • Ein Kunststück nachtkritik.de, 31.12.13 mehr
  • Erfrischend SWR2, 03.01.14 mehr
  • Niemand bleibt verschont ZiSh – die Jugendseite der HAZ, 03.01.14 mehr
  • Wunderbar gemacht Deutschlandradio, 31.12.2013 mehr
  • Theatralischer Kraftakt NDR 1, 07.01.14 mehr
  • Einfach wundervoll CHILI – Jugendseite der Kreiszeitung, Wietzen, 09.01.14 mehr
  • Entwaffnend Huffington Post, 14.01.14 mehr

Worüber Robert Wadlow am Jahresende 2013 lachen würde.

Every great institution is the lengthened shadow of a single man. – Thomas A. Edison

Robert Wadlow

Wir werden wohl auch 2014 wieder massig Zeit für Diskussionen über Hautfarben, Kleidungsstücke und andere Banalitäten die das Leben eigentlich vielfältig machen verschwenden, anstatt zu bemerken, wie lächerlich diese Zeitvergeudung ist. Stattdessen könnte man die Vielfalt von Äußerlichkeiten einfach hinnehmen und als Bereicherung begreifen, um aus ihr gemeinsam Neues zu gestalten, durch Gemeinsamkeiten.

Ein Mensch wie Robert Wadlow würde unsere kleine einfältige Sicht auf Äußerlichkeiten und die Versuche diese zu beheben und sie anzugleichen wohl nur belächeln. Der Versuch, seine Perspektive auf unsere kleine Welt einzunehmen, ist nur zu empfehlen.

Ich wünsche allen Lesern ein frohes und vor allem gesundes Jahr 2014 und jedem den ein oder anderen Moment der Ruhe zur Selbstreflektion und zum Perspektivwechsel.

2013 war schlicht für mich und viele Bekannte ein Jahr der Ernüchterung. Ich habe noch nie so genau wahrnehmen können, wie Personen die eigentlich etwas eint, sich in so kurzer Zeit divergieren können. Ich hoffe aus der Ernüchterung erfolgt gemeinsame Erkenntnis und ein neuer Versuch.

 Foto: Robert Wadlow mit seinem Vater Harold Franklin Wadlow.

 

 

Die Monopoly-Piraten-Edition

PiratenparteiMonopoly Piratenpartei Edition

(Klicken zum vergrößern.)

Einige Mitglieder empfinden die Piratenpartei anscheinend noch immer als ein um sich selbst drehendes Spiel und sind zufrieden damit. So richtig Spaß macht es aber kaum noch und über uns selbst hinaus, nimmt es auch kaum noch jemand so richtig ernst. Wir bewegen uns bereits nach wenigen Jahren in einem selbst geschaffenen eingefahrenen System mit kaum definierten Regeln, die Straßen scheinen abgesteckt und über den Tellerrand wird kaum noch geschaut. Die Frustration ist hoch, da kaum noch ein Zug gesetzt werden kann, ohne jemanden auf die Füße zu treten.

Das wir aber mal angefangen haben um uns nicht mit uns selbst zu beschäftigen, sondern das politische System zu erneuern, vergessen einige. Die Grundsteine dafür sind vorhanden und nun haben wir die Chance einen nächsten Schritt zu gehen.

Daher freue ich mich auf den zwölften Bundesparteitag der Piraten in Neumarkt, zu dem bereits alles gesagt wurde:

Denn nur wenn wir weiterhin daran interessiert sind unser Spielbrett „Piratenpartei“ zu verbessern, vernünftige Spielregeln aufstellen und es auch neuen Mitgliedern ermöglichen, mittendrin einzusteigen und Zeit zu investieren, kann daraus eventuell wieder ein Exportschlager werden.

Tanzverbot und musikalisches Abendgrillen

Religionsfreiheit und Laizismus6

Ich würde nur an einen Gott glauben,
der zu tanzen verstünde.
Und als ich meinen Teufel sah,
da fand ich ihn ernst, gründlich, tief, feierlich;
es war der Geist der Schwere – durch ihn fallen alle Dinge.
Nicht durch Zorn, sondern durch Lachen tötet man.
Auf, laßt uns den Geist der Schwere töten!
Ich habe gehen gelernt: seitdem lasse ich mich laufen.
Ich habe fliegen gelernt: seitdem will ich nicht gestoßen sein,
um von der Stelle zu kommen.
Jetzt bin ich leicht, jetzt fliege ich,
jetzt sehe ich mich unter mir,
jetzt tanzt ein Gott durch mich.

(‚Also sprach Zarathustra‘ – Friedrich Nietzsche)

An Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag gilt in Deutschlands noch immer das Tanzverbot. Dieses Beispiel von staatlicher Seite verpflichtender „Scheintoleranz“ gegenüber einer immer weiter schrumpfenden Religionsgemeinschaft hat nichts mit der angeblich vorhandenen Trennung von Kirche und Staat zu tun, sondern festigt nur die deutsche Verbotskultur.

Glaube und Religionsausübung ist in Deutschland eben noch keine gleichberechtigte, tolerierte und freie Privatsache, sondern noch immer eine öffentliche Angelegenheit mit Bevorzugungen und Einschränkungen einzelner Glaubensmodelle, was einfach nicht mehr der gesellschaftlichen Realität gerecht wird.

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Umgang mit dem Wort Autismus in Medien

Medien und Journalismus

Society, you’re a crazy breed, I hope you’re not lonely without me
society, crazy indeed, I hope you’re not lonely without me
(Eddie Vedder)

 

Manchmal ist der Umgang mit Wörtern zur Nutzung als Metapher im Journalismus erstaunlich. Sei es das journalistische Standardmaß „Fußbalfeld„, welche gerne genutzt wird um alle möglichen größere Dinge zu erklären, oder die inflationäre und somit beim Leser ermüdende Nutzung von Kriegs-Metaphorik.

Nun ist man seit geraumer Zeit auf ein neuen Trend gekommen: Zur Beschreibung von fast immer andersartigen Verhalten einer Gruppe oder Einzelpersonen als Gegenbild der gesellschaftlichen Norm, wird heute Autismus verwendet. Entweder ist es der „gesellschaftliche Autismus“ oder der „kalte Autismus“ oder der „sexuelle Autismus“, wie zum Beispiel nun zur Herleitung des Textes „Die Zauberlehrlinge machen Party“ von Ingeborg Harms auf Zeit Online.

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Die Mär mit dem Twee-Q

Gender und Gleichstellungtweeq

Seit einigen Tagen landen vermehrt gleichlautende Tweets in meiner Timeline:

How equal are your tweets? @users’s Twee-Q is X. Distribution of retweets: Y% women, Z% men. #tweeq http://TWEE-Q.com

Meistens wurden diese Tweets von Personen, die ich auf Grund ihres Interesses an Gleichstellungsthemen und oder ihrem Interesse an geschlechterübergreifender Problembehebung lese, verfasst. Desto erschreckender fand ich, dass der Dienst Twee-Q von diesen Personen weder hinterfragt, noch genau betrachtet wurde, was dort eigentlich gemacht wird. Stattdessen wurde die Idee sogar als „gut aber nicht weitreichend“ bezeichnet und durch die offene Möglichkeit Nutzer zu bewerten sogar bewusst Personen an den Pranger gestellt.

Denn Twee-Q ist nicht nur statistische Kaffeesatzleserei, sondern schafft ein Problem welches nicht existieren würde, wenn man es nicht durch Twee-Q erst geschaffen hätte.

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